Welchen Akkubestand soll der Schrank aufnehmen?
Beschreiben Sie zuerst die Lageraufgabe. Für entnommene Werkzeugwechselakkus brauchen Sie andere Unterlagen als für fest eingebaute Speicher, einen Ladeplatz oder eine technische Batterieprüfung. Dieser Ratgeber behandelt die Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus. Soll im Schrank geladen werden, ergänzt der Ratgeber zum konkreten Ladebetrieb die Fragen zu Ladegeräten, Anschluss und Wärme.
- Identität: Hersteller, Modell, Akkutechnologie und zugehörige Lagerhinweise erfassen. Ein gemeinsamer Geräteanschluss macht verschiedene Akkumodelle noch nicht zum gleichen Lagerfall.
- Maximalbestand: Anzahl nach Modell einschließlich Reserve, Rückläufern und saisonalen Spitzen auflisten. Die tägliche Entnahme ist kein Ersatz für den höchsten gleichzeitig vorhandenen Bestand.
- Maße und Masse: Außenmaße, Kontakte beziehungsweise Schutzkappen und Einzelmasse aufnehmen; Handhabung und zulässige Lasten gesondert abgleichen.
- Energie und Zustand: Wh-Angaben je Akku und die vorgesehene Verteilung dokumentieren. Nennenergie, aktueller Ladezustand und Gewicht sind unterschiedliche Angaben.
- Nutzung und Ort: Wer lagert wann ein oder aus? Innen oder außen, welcher Raum, welche Umgebung und welche Anbindung an betriebliche Abläufe sind vorgesehen?
Eine Sichtkontrolle kann Auffälligkeiten zeigen; sie beweist keine Fehlerfreiheit im Inneren. Die DGUV beschreibt die Zustandsbewertung anhand der Sicherheitskriterien des Batterie-/Produktherstellers oder durch eine entsprechend sachverständige Person. Herstellerangaben zu Lagerbedingungen bleiben maßgeblich. [1]
Auffällige Akkus sind ein eigener Klärungsfall
Beschädigte, verformte, zurückgerufene oder in ihrem Zustand unbekannte Akkus werden in dieser Auswahl nicht als normaler Lagerbestand behandelt. Zustandsbewertung, weitere Aufbewahrung und gegebenenfalls Entsorgung benötigen ein dafür festgelegtes Verfahren mit den zuständigen Fachstellen und Herstellerinformationen. Für bereits reagierende Akkus gilt die betriebliche Notfallorganisation. Die normale Schrankauswahl liefert dafür keine Handlungs- oder Öffnungsanleitung. [1]
Wenn Sie Batterien gezielt untersuchen oder Prüfbedingungen erzeugen wollen, beschreiben Sie diese Aufgabe separat. Ein Nachweis für einen Lagerschrank bewertet nicht automatisch Batterieeigenschaften oder eine Prüfkammer. [2]
Welche Prüfgrundlage beantwortet welche Frage?
VDMA 24994:2024-08 ist ein VDMA-Einheitsblatt, keine DIN-/EN-Norm. DIN Media führt die Ausgabe August 2024 beim Abruf als aktuell. Das öffentliche Kurzreferat beschreibt Schrankprüfanforderungen für einen Thermal-Runaway-Fall bei abnehmbaren beziehungsweise tragbaren Lithium-Ionen-Batterien bis 25 kg. Aktives Laden darf innerhalb des beschriebenen Schranks möglich sein. Daraus entsteht keine allgemeine betriebliche Ladefreigabe. [2]
Das Kurzreferat grenzt ausdrücklich aus: Batterieeigenschaften sowie aktive Sicherheitseinrichtungen wie Brandmeldung oder Feuerlöschung werden damit nicht geprüft. Den Volltext und einen konkreten Produkt-Prüfbericht hat die Redaktion nicht ausgewertet. Lassen Sie deshalb vom Anbieter belegen, welche Ausführung, Belegung und Betriebsweise sein Nachweis tatsächlich umfasst. Einzelne Prüfabläufe oder Zertifikate werden hier nicht aus der Katalogbeschreibung ergänzt. [2]
Außenbrand und Akkuereignis im Inneren getrennt betrachten
DIN EN 14470-1:2025-11, die deutsche Fassung der EN 14470-1:2023, behandelt Schränke für brennbare Flüssigkeiten und äußere Brandeinwirkung. Ein solcher Bezug allein weist die Schutzwirkung bei einem Akkuereignis im Schrank nicht nach. Fordern Sie für beide beanspruchten Wirkungen die jeweiligen Unterlagen an. Die Bedeutung und Grenzen von Typ 90 sind gesondert erklärt. [3]
Ältere Hinweise zeitlich lesen
Die DGUV-Information von Februar 2024 beschreibt auf Seite 42 den damaligen Stand von Prüfgrundsatz und fehlender Norm für Akkulagerschränke. Das Einheitsblatt erschien später, im August 2024. Seine Veröffentlichung ist ein zusätzlicher Prüfbezug; sie macht es nicht zu einer DIN-/EN-Norm und aktualisiert den älteren DGUV-Text nicht rückwirkend. [1, 2]
VdS 3103 liegt im eingesehenen Original als Ausgabe 2019-06 (03) vor. Es sind unverbindliche Hinweise der Versicherer zur Schadenverhütung bei Lagerung und Bereitstellung. Sammlung und Recycling sind davon ausgenommen. Verwenden Sie die Schrift zur Abstimmung des Schutzkonzepts mit Ihrem Sachversicherer; weder ist sie ein Schrankzertifikat noch wird ihre damalige Aussage zur Vorschriftenlage hier als heutige Rechtsauskunft wiederholt. [4]
Funktions- und Nachweismatrix für das Angebot
Tragen Sie neben jedem Ausstattungsversprechen ein, welches Dokument es für die bestellte Variante trägt. Ein Prüfsiegel auf dem Schrank beantwortet die folgenden Fragen nicht automatisch gemeinsam.
Auf schmalen Bildschirmen können Sie die Tabelle seitlich verschieben.
| Eigenschaft / Aufgabe | Benötigter Beleg | Erfasste Ausführung / Belegung | Verbleibende Betriebsfrage |
|---|---|---|---|
| Schutz bei äußerem Brand | Bauartnachweis mit Prüfgrundlage und ausgewiesener Leistung. | Modell, Türen, Durchführungen, Zubehör und Aufbau dem Angebot zuordnen. | Welche Standort- und Nutzungsbedingungen setzt die Anleitung voraus? Der Flüssigkeitsnormbezug allein beantwortet den Akku-Innenbrandfall nicht. [3] |
| Schrankverhalten bei Thermal Runaway im Inneren | Konkreten Prüfbezug, Ergebnis und Geltungsumfang verlangen, etwa zum VDMA-Einheitsblatt. | Erfasste Akkus, Energieverteilung, Lagerebenen und Einschränkungen bestätigen lassen. | Passt Ihr Bestand zu genau diesem Umfang? Aus einem benannten Regelwerk folgt keine unbegrenzte Belegung. [2] |
| Detektion einer Auffälligkeit | Beschreibung und Funktionsnachweis der tatsächlich angebotenen Sensorik, Ereignisse und Stromversorgung. | Sensorposition, Innenausstattung und freizuhaltende Bereiche im Belegungsplan zeigen. | Wer kontrolliert Betriebsbereitschaft, Störung und Ausfall? Aktive Einrichtungen brauchen einen eigenen Nachweisumfang. [2] |
| Alarmierung einer erreichbaren Stelle | Schnittstellenbeschreibung, beauftragte Anbindung und dokumentierte Funktionsprüfung der Meldekette. | Örtliches Signal, Kontakt beziehungsweise Kommunikationsmodul und empfangende Anlage benennen. | Wer nimmt die Meldung auch außerhalb der Arbeitszeiten an, wer reagiert nach welchem Verfahren? |
| Angebotene Abschalt- oder Brandunterdrückungsfunktion | Eigenen Funktions-/Wirksamkeitsbeleg, Auslösebedingungen und Grenzen anfordern. | Serienausstattung und Optionen einschließlich freigegebener Kombination unterscheiden. | Welche Versorgung, Wartung und Folgemaßnahmen sind nötig? „Vorhanden“ ist keine Zusage, jeden Akkuvorfall zu beherrschen. |
| Belastbarkeit und nutzbare Kapazität | Maßblatt, Fachlast, Gesamtlast und energiebezogene Grenzen mit Belegungsbedingungen. | Zahl und Lage der Ebenen, Akkumaße und Verteilung im bestellten Aufbau abgleichen. | Wer verhindert eine Bestandsänderung über die dokumentierten Grenzen hinaus? |
Belegtes Ausstattungsbeispiel: Die asecos-Anleitung ION-PRO-90, EP.V.35874.02 (11/2025), behandelt die Modelle IO90.195.120.PC.WDC und IO90.195.120.PS.WDC. Sie unterscheidet ein optionales Brandunterdrückungssystem und beschreibt die Abhängigkeit des Warn-/Brandunterdrückungssystems vom Netzbetrieb. Diese Bedingungen gehören zum Angebotsabgleich. Die Anleitung ist kein von uns ausgewerteter unabhängiger Wirksamkeitsnachweis. [5]
Planungsfall: zwölf unauffällige Werkzeugwechselakkus
Illustrative Annahmen, keine freigegebene Belegung
Eine Werkstatt plant die reine Lagerung von zwölf entnommenen Lithium-Ionen-Wechselakkus desselben Modells. Für das Beispiel werden je Akku 90 Wh auf dem Typenschild, 0,7 kg und Außenmaße von 120 × 80 × 80 mm angenommen. Dies sind gewählte Planungsdaten ohne Zuordnung zu einem realen Akkuangebot. Alle Akkus gelten bei der vorgesehenen Eingangskontrolle als unauffällig; Rückrufe und Herstellerinformationen werden vor Übernahme abgeglichen. Im Schrank wird nicht geladen.
Der vorgesehene Raum liegt innen an der Werkstatt, ist werktags von 6 bis 18 Uhr besetzt und wird in diesem Beispiel als trocken und gegen unbefugten Zugriff gesichert angenommen. Die Werkstattleitung führt den Bestandsplan; eingewiesene Beschäftigte übernehmen Ausgabe und Rücknahme. Eine technische Ansprechperson soll Standort, Produktunterlagen und Alarmanbindung koordinieren. Für die übrigen Zeiten ist eine erreichbare empfangende Stelle noch nicht festgelegt.
Die Ausgangsliste ergibt 1.080 Wh beziehungsweise 1,08 kWh Nennenergie und 8,4 kg Akkumasse. Bei einer zunächst angenommenen Aufteilung auf zwei Ebenen mit je sechs Akkus entfallen 540 Wh und 4,2 kg auf eine Ebene. Ein Raster mit drei Akkus nebeneinander und zwei hintereinander beansprucht bei entsprechender Orientierung 360 × 160 mm reine Akku-Grundfläche. Freiräume, Handhabung und Bauteile sind darin nicht berücksichtigt. Diese Rechnung prüft weder einen Brandnachweis noch die tatsächliche Stellfläche.
Auf schmalen Bildschirmen können Sie die Tabelle seitlich verschieben.
| Schon beschrieben | Für die Auswahl noch erforderlich |
|---|---|
| Zwölf gleichartige Wechselakkus | Tatsächliche Modellkennung, aktuelle Lagerhinweise, reale Maße, Massen und Energieangaben eintragen. Zustandskriterien und Rückrufprüfung festlegen. |
| Zwei gedachte Ebenen mit je sechs Akkus | Herstellerbestätigten Belegungsplan einschließlich nötiger Freiräume, erlaubter Ebenen und Zugänglichkeit der Sensorik verlangen. |
| 1,08 kWh insgesamt, 540 Wh je Ebene | Energiegrenzen und Bedingungen des angebotenen Nachweises auf Ebene und Gesamtschrank getrennt vergleichen. Genügend Platz allein reicht als Nachweis nicht. |
| Reine Lagerung am Innenstandort | Geeignete Ausführung, Standortbedingungen, gegebenenfalls benötigte Versorgung und Umgang mit Brandgasen anhand Anleitung und Standortplanung klären. |
| Ausgabe und Rücknahme sind zugeordnet | Verantwortliche für Meldungsempfang und Reaktion außerhalb besetzter Zeiten sowie Verfahren bei Abweichungen verbindlich festlegen. |
Warum zusätzliche Böden keine allgemeine Akkuzahl ergeben
Das zeigt die benannte ION-PRO-90-Anleitung: Kapitel 14 weist bei fünf und sechs Lagerebenen jeweils 10,425 kWh pro Schrank aus. Eine sechste Ebene erhöht dort die genannte Gesamtenergie nicht. Kapitel 7 begrenzt einzelne Batterien außerdem auf 15 kg. Die 25 kg aus dem öffentlich beschriebenen VDMA-Anwendungsbereich sind damit kein Produktgrenzwert dieses Modells. Das sind Herstellerangaben zur erfassten Ausführung; ihre Anwendung auf einen Bestand muss der Anbieter bestätigen. [5, 2]
Ergebnis des Beispiels: Es liegt eine prüfbare Bedarfsbeschreibung vor. Noch fehlen das reale Akku-Datenblatt, die konkret angebotene Ausführung mit ihrem Belegungsnachweis und die geschlossene Alarmorganisation. Die Beispielzahlen erlauben keine allgemeine maximale Akkuzahl und sind keine Bestellungsempfehlung.
Standort und Meldekette vor der Bestellung klären
Zeichnen Sie den Standort einschließlich Türen, Bedienraum, Lieferweg und vorhandener Brandlasten ein. Lassen Sie Produktgewicht und Untergrund, Umgebungsbedingungen sowie erforderliche Anschlüsse abgleichen. Ein als Innenlösung beschriebener Schrank bekommt durch ein Dach keinen belegten Außeneinsatz; bei tatsächlichem Außenbedarf hilft der Standortcheck für die Außenaufstellung.
Das Schutzkonzept muss zum Gebäude und zur Nutzung passen. Die DGUV empfiehlt, den Sachversicherer früh einzubinden und bei baulichen Maßnahmen beziehungsweise Nutzungsänderungen die örtlich zuständige Brandschutzdienststelle einzubeziehen. Die örtliche Beurteilung wird durch einen Schranknachweis nicht ersetzt. [1]
Eine Alarmfunktion braucht einen festgelegten Empfänger
- Ereignis: Welche Auffälligkeit und welche technische Störung werden überhaupt erkannt und gemeldet?
- Übertragung: Wer liefert und installiert die Schnittstelle? Welcher Empfang ist bei Netz- oder Kommunikationsausfall noch vorgesehen?
- Empfang: Welche Stelle ist während der gesamten Lagerzeit erreichbar, auch am Wochenende? Wer vertritt sie?
- Reaktion: Welche eingewiesenen beziehungsweise fachlich zuständigen Personen handeln nach dem betrieblich festgelegten Verfahren? Wer darf über weitere Nutzung entscheiden?
- Nachweis: Wie werden der vereinbarte Meldungsweg und seine Zuständigkeiten vor Nutzung erprobt und dokumentiert?
Beim genannten ION-PRO-90-Beispiel ist die Anbindung des potenzialfreien Kontakts eine bauseitige Leistung. Eine direkte Verbindung mit einer Brandmeldezentrale bedarf laut Anleitung der Abstimmung mit dem Anlagenverantwortlichen. Ein vorhandener Kontakt belegt somit noch keinen funktionierenden Alarmweg. [5]
Kontrollen an Bestand, Schrank und Alarmweg organisieren
Legen Sie mit der passenden Anleitung fest, welche Aufgaben im laufenden Betrieb anfallen, wer sie ausführt und wie Abweichungen weitergegeben werden. Ein Serviceaufkleber ersetzt den aktuellen Belegungsplan ebenso wenig wie eine gelungene Sichtkontrolle den Nachweis der Meldekette.
Auf schmalen Bildschirmen können Sie die Tabelle seitlich verschieben.
| Anlass / Gegenstand | Kontrollfrage | Dokumentation und Verantwortung |
|---|---|---|
| Einlagerung oder Rücknahme | Ist der Akku identifizierbar, im beschriebenen Zustand und vom vorhandenen Lagerkonzept erfasst? | Eingewiesene Verantwortliche nach den festgelegten Zustandskriterien; Abweichungen dem gesonderten Klärungsverfahren zuführen. |
| Bestand und Aufteilung | Stimmen Modellmix, Nennenergie, Masse und Positionen mit dem dokumentierten Belegungsplan überein? | Bestandsverantwortliche halten Zu-/Abgänge und Änderungen nachvollziehbar fest. |
| Schrank und Zugänglichkeit | Sind erkennbare Schäden, blockierte Türen, verdeckte Funktionsteile oder versperrte Bedien-/Servicebereiche vorhanden? | Kontrollumfang und Zeitpunkte aus Anleitung und betrieblicher Festlegung; Mangel, Meldung und Entscheidung dokumentieren. |
| Meldekette und Störungen | Erreicht ein vereinbartes Prüfsignal die richtige Stelle? Sind Vertretung und Verfahren noch aktuell? | Mit dem Anlagenverantwortlichen abgestimmte Prüfung, Ergebnis und festgestellte Ausfälle dokumentieren. |
| Wartung und Service | Welche Funktionen, Ersatzteile, Qualifikationen und Termine nennt die zugehörige Anleitung? | Beauftragten Umfang einschließlich Sensorik und optionalen Einrichtungen festhalten. Termine gelten für das jeweilige Modell. |
| Änderung oder Ereignis | Ändern andere Akkus, neue Ebenen, Umbauten, ein Umzug oder ein Ereignis die dokumentierten Bedingungen? | Vor geänderter Nutzung Unterlagen und Beurteilung mit zuständigen Fachpersonen beziehungsweise Hersteller abgleichen. |
Ein konkretes Intervall ist der Herstelleranleitung zuzuordnen: Für die hier benannten ION-PRO-90-Modelle verlangt Kapitel 13 mindestens eine jährliche sicherheitstechnische Überprüfung durch autorisiertes asecos-Personal. Das ist ein produktspezifischer Hinweis, keine allgemeine jährliche „TÜV-Frist“ für alle Akkuschränke. [5]
Welche Leistungen gehören in den Kostenvergleich?
Vergleichen Sie Angebote für denselben Lagerbestand und dieselbe Betriebsaufgabe. Ohne aktuelle belastbare Preisquelle wird hier keine Schrankpreisspanne angesetzt. Lassen Sie die nachfolgenden Positionen getrennt bepreisen und ausgeschlossene Arbeiten benennen.
- Schrank und Nachweise: genaues Modell, erfasste Ausführung, Ebenen, nutzbare Belegung und Unterlagen.
- Aktive Ausstattung: tatsächlich benötigte Detektion, Signalausgabe und gegebenenfalls weitere nachgewiesene Funktionen; Serienumfang und Optionen getrennt.
- Standort: Entladung, Einbringung, Aufstellung, erforderliche Anschlüsse und gegebenenfalls gesondert geplante Abführung von Gasen.
- Meldekette: Schnittstelle, Installation, Einbindung in eine vorhandene Anlage, Inbetriebnahme und wiederkehrender Aufwand beim Empfänger.
- Laufender Betrieb: vereinbarter Prüf-/Wartungsumfang, Anfahrt, Ersatz- oder Verbrauchsteile, Störungsservice und Betreiberaufgaben.
Halten Sie Angebotsdatum, Steuerbezug, Gültigkeit und Zuständigkeitsgrenzen fest. Ein Preis mit Alarmkontakt und ein Preis einschließlich angeschlossener Empfangsstelle beschreiben unterschiedliche Leistungen. So werden offene Arbeiten vor der Bestellung sichtbar.
Anfragehilfe: Nachweise und Betriebsgrenzen schriftlich abgleichen
Fügen Sie dem Anbieter Bestandsliste und Standortskizze bei. Unbekannte Angaben werden ausdrücklich als Klärungspunkt aufgeführt. Diese Vorlage bereitet einen Vergleich vor; sie ist keine Freigabe des späteren Betriebs.
Unterlagen für Ihre Akkulager-Anfrage
- Akkus: Hersteller-/Modellliste, Technologie, höchster gleichzeitiger Bestand, Außenmaße, Masse, Wh-Angaben und verfügbare Lagerhinweise; Umgang mit unbekanntem Zustand benennen.
- Aufgabe: reine Lagerung mit Zugriffshäufigkeit und Betriebszeiten. Geplanter Ladebetrieb wird separat beschrieben und zum Ladeschrank-Thema ergänzt.
- Belegung: Bitte nutzbare Positionen, nötige Freiräume, Fach-/Gesamtlast sowie Energiegrenzen je Ebene und je Schrank für die angebotene Ausführung bestätigen.
- Nachweise: Bitte Prüfgrundlagen, identifizierbare Nachweisdokumente und deren Geltungsumfang für Außenbrand, inneres Akkuereignis und separat angebotene aktive Funktionen beilegen. Abweichungen der angebotenen Variante erklären.
- Standort: Raum, Untergrund, Umgebungsbedingungen, Einbringungsweg und vorhandene Anschlüsse; noch offene örtliche Abstimmungen aufführen.
- Alarmierung: Ereignisse, technische Schnittstellen, Versorgungsbedingungen und Ausfallverhalten erläutern. Bauseitige Arbeiten, Empfangsstelle und Dokumentation der Meldekette getrennt angeben.
- Betrieb: passende Bedienungs-/Wartungsanleitung, Kontrollaufgaben, Qualifikationen, Serviceumfang und Vorgehen nach Störungen beziehungsweise Änderungen übergeben.
- Angebot: Grundausführung, Optionen, Lieferung, Einbringung, Anschlüsse, Inbetriebnahme und Folgekosten einzeln ausweisen.
Ein erstes Anforderungsprofil können Sie mit dem vorhandenen Finder strukturieren. Die genauen Akkudaten und die Herstellerbestätigung der Belegung bleiben zusätzliche Unterlagen. Der Finder prüft weder Zertifikate noch eine Alarmorganisation oder die Zulässigkeit eines konkreten Standorts.
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Quellen und Stand
- DGUV Information 205-041: Brandschutz beim Umgang mit Lithium-Ionen-Batterien
Fassung und Zugriff: Ausgabe Februar 2024; Original-PDF am 25.10.2026 gezielt gelesen.
Gelesener Umfang und Grenze: Begriffe auf S. 7–9, Abschnitte 4.5 und 6.4–6.6: Zustand, betriebliche Beurteilung, Lagerung und kritische Akkus. Aussagen zum damaligen Stand von Schrankprüfungen auf S. 42 bleiben zeitlich Februar 2024 zugeordnet.
- DIN Media: VDMA 24994:2024-08
Fassung und Zugriff: VDMA-Einheitsblatt, Ausgabe August 2024; öffentlich als aktuell geführte Katalogseite und Kurzreferat am 25.10.2026 gelesen.
Gelesener Umfang und Grenze: Öffentlich beschriebener Anwendungsbereich und Ausschlüsse, insbesondere tragbare/abnehmbare Lithium-Ionen-Batterien bis 25 kg und keine Prüfung aktiver Sicherheitsmaßnahmen. Kein gelesener Volltext und keine eigene Auswertung eines Schrank-Prüfberichts.
- DIN Media: DIN EN 14470-1:2025-11
Fassung und Zugriff: Deutsche Ausgabe November 2025, deutsche Fassung EN 14470-1:2023; öffentliche Beschreibung am 25.10.2026 gelesen.
Gelesener Umfang und Grenze: Normtitel und Einführungsbeitrag: brennbare Flüssigkeiten, äußere Brandeinwirkung und Baumusterprüfung. Kein Normvolltext; aus diesem Bezug allein folgt kein Nachweis eines Akku-Innenbrandfalls.
- VdS 3103: Lithium-Batterien
Fassung und Zugriff: Ausgabe 2019-06 (03); öffentlich bereitgestelltes Original-PDF am 25.10.2026 gelesen.
Gelesener Umfang und Grenze: S. 2 sowie Abschnitte 2 und 5: unverbindliche Schadenverhütungshinweise der Versicherer für Lagerung/Bereitstellung; Sammlung und Recycling sind ausgenommen. Kein Gesetz, kein Schrankzertifikat und keine auf 2026 umdatierte Aussage zur Rechtslage.
- asecos: Bedienungsanleitung ION-PRO-90
Fassung und Zugriff: EP.V.35874.02, 11/2025; Original-PDF am 25.10.2026 gelesen. Modelle IO90.195.120.PC.WDC und IO90.195.120.PS.WDC.
Gelesener Umfang und Grenze: Abschnitte 1, 4.4, 7–8 und 11–14: konkrete Betriebsgrenzen, Signalanbindung, optionale Brandunterdrückung, Energieangaben und Service. Herstellerangaben dieser Ausführungen; keine eigene Zertifikats- oder Wirksamkeitsprüfung und keine allgemeinen Grenzwerte für Akkuschränke.