Nachweise statt Produktversprechen
Prüfpfad für Akkusicherheitsschrank
Diese Kombination verlangt eine eigene Entscheidung: Bestände und Verantwortlichkeiten wechseln zwischen Schichten, ohne dass die dokumentierte Belegung verloren gehen darf. Für Akkusicherheitsschrank wird deshalb Batteriezustand, Branddetektion, Alarmweg und Entnahme im Ereignisfall gemeinsam festgelegt mit dem Arbeitsergebnis „eine dokumentierte Produktauswahl mit Ausschluss-, Muss- und Kann-Kriterien“ verbunden.
AusgangslageIm Ablauf „schichtübergreifende Bereitstellung, dokumentierte Übergabe und Rückführung in den Lagerbestand“ kann Defekte, thermisches Durchgehen und Brandweiterleitung nicht isoliert betrachtet werden. Für das Ziel „richtig auswählen“ beginnt der Prüfpfad bei Bestände und Verantwortlichkeiten wechseln zwischen Schichten, ohne dass die dokumentierte Belegung verloren gehen darf und grenzt anschließend ab, ob Akkusicherheitsschrank tatsächlich geeignet ist, Lithium-Ionen-Akkus kontrolliert lagern.
Benötigter NachweisFür Akkusicherheitsschrank im Einsatzfeld Industrie gilt als belastbarer Mindestnachweis: ein abgestimmtes Lager-, Alarmierungs- und Entnahmekonzept für den Batteriezustand. Hinzu kommt ein priorisiertes Anforderungsprofil mit Ausschluss-, Muss- und Kann-Kriterien. Erst die Verbindung beider Unterlagen beantwortet die Aufgabe „richtig auswählen“.
EntscheidungsregelDie Entscheidung ist nachvollziehbar, wenn Batteriezustand, Branddetektion, Alarmweg und Entnahme im Ereignisfall gemeinsam festgelegt, die betriebliche Priorität „robuste Ausstattung, Verantwortlichkeiten und dokumentierte Übergaben“ und das Ergebnis „eine dokumentierte Produktauswahl mit Ausschluss-, Muss- und Kann-Kriterien“ ohne offene Widersprüche dokumentiert sind.
Stop-KriteriumDie Aufgabe „richtig auswählen“ nicht freigeben, wenn Bestände und Verantwortlichkeiten wechseln zwischen Schichten, ohne dass die dokumentierte Belegung verloren gehen darf ungeklärt bleibt oder die Grenze „ein Schrank ist nur ein Baustein des betrieblichen Schutzkonzepts“ bei Akkusicherheitsschrank im vorgesehenen Ablauf nicht eingehalten werden kann.
Betrieblicher AuslöserBestände und Verantwortlichkeiten wechseln zwischen Schichten, ohne dass die dokumentierte Belegung verloren gehen darfIm Ablauf schichtübergreifende Bereitstellung, dokumentierte Übergabe und Rückführung in den Lagerbestand vor Ort bestätigen
ProduktfokusBatteriezustand, Branddetektion, Alarmweg und Entnahme im Ereignisfall gemeinsam festgelegtein abgestimmtes Lager-, Alarmierungs- und Entnahmekonzept für den Batteriezustand als Nachweis anfordern
EntscheidungszielEine dokumentierte Produktauswahl mit Ausschluss-, Muss- und Kann-Kriterienein priorisiertes Anforderungsprofil mit Ausschluss-, Muss- und Kann-Kriterien vollständig ablegen
FreigabegrenzeEin Schrank ist nur ein Baustein des betrieblichen SchutzkonzeptsAbweichung dokumentieren und Auswahl stoppen